NEIN zum Finanzierungsverbot – Eine friedlichere Welt kann man auch anders erreichen

Sich für eine friedlichere Welt einzusetzen, ist ein ehrenwertes Ziel, das ich persönlich unterstütze. Aber die Initiative zum Finanzierungsverbot geht deutlich zu weit.

Die starre Quote bevormundet die Schweizerische Nationalbank und gefährdet die Existenz jeder KMU, welche einmal mehr als fünf Prozent Jahresumsatz erreicht, wenn dies mit einem Auftrag aus dem Rüstungsbereich erzielt wird. Durch die Quote und Bevormundung verteuert sie auch die Geldanlage für die Altersvorsorge von uns Bürgerinnen und Bürgern. Denn die Entscheidungsfreiheit der Nationalbank wird eingeschränkt und kann nicht mehr immer zum Optimum für unsere AHV oder Pensionskasse eingesetzt werden.

Ein Aspekt, der in der Debatte um die Kriegsmaterial-Initiative öfters vergessen geht: Die Vorlage enthält nicht nur ein starres Investitionsverbot für die Nationalbank, die AHV und die Pensionskassen. Sie verlangt vom Bundesrat, dass er eine solche Regulierung auch bei den Banken und Versicherungen durchsetzt. Damit trifft die Initiative die erste, die zweite und auch die dritte Säule unserer Altersvorsorge ganz direkt. Wenn die Finanzinstitute und Versicherungen in viele Schweizer KMU nicht mehr investieren dürfen, müssen sie auf andere, risikoreichere Investitionen ausweichen.

Den Schaden haben am Ende wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Und schlussendlich gefährdet diese GSoA-Initiative die Sicherheit von allen Bürgerinnen und Bürgern, wenn damit die schweizerischen Sicherheitsinstrumente wie die Armee oder Polizei keine inländischen Lieferanten mehr haben, um möglichst autonom vom Ausland bleiben zu können. Die Zeiten von Corona haben uns gezeigt, die Schweiz braucht diese Autonomie und damit auch die Schweizer Unternehmungen!

Es gibt in der Schweiz zum Beispiel viele Präzisionsmechanik-Hersteller, denen die Initiative gewaltig schaden würde. So die Firma Rewag in Waldkirch (SG), welche Bauteile für Nespresso-Maschinen liefert, aber auch Komponenten für Flugzeuge herstellt. Oder die Firma Glas Trösch, die ebenfalls Scheiben für Flugzeug-Cockpits herstellt. Die willkürliche Quote im Initiativtext führt dazu, dass eine solche Firma plötzlich als Kriegsmaterialproduzentin gilt, die in der Schweiz keine Investoren und Kreditgeber mehr finden soll.

Daher unterstützt die Aargauer Offiziersgesellschaft ein ja für unsere Sicherheit mit einem NEIN gegen die Quote und einem NEIN GEGEN DIE INITIATIVE.

Ulrich Price, Präsident Aargauer Offiziersgesellschaft (AOG)

NKF Abstimmungen sind durch – es geht weiter: NEIN zur Finanzierungs-Verbots Initiative

Die Abstimmungen haben gezeigt, die Schweizer Bevölkerung steht hinter der Armee. Man hat ein positives Resultat geholt – was in der heutigen Lage wirklich einmal gut ist!  – und gewonnen. Doch es geht weiter. Die Armee braucht weiterhin die Unterstützung, und die nächsten Abstimmungen kommen wieder. Die SOG hat die NEIN-Parole zur Finanzierungsverbots-Initiative herausgegeben. 

Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» der GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee) schadet der sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Sicherheit der Schweiz gleichermassen. Die Initiative setzt damit die Sicherheit in der Schweiz umfassend aufs Spiel. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) empfiehlt deshalb ein deutliches NEIN zur GSoA-Initiative am 29. November.

Es geht also weiter! 

Ja – zur Sicherheit. Die AOG unterstützt zusammen mit ihren Sektionen

Die AOG sagt JA zur Sicherheit. 

Mit verschiedenen Podiumsdiskussionen und weiteren Events in den Sektionen soll im öffentlichen Rahmen die Basis gegeben werden, um dann am 27.09 2020 an der Urne abstimmen zu können.

So führen die OG Aarau, OG Zofingen, OG Lenzburg grössere Anlässe durch (genaueres bei den Präsidenten erhältlich) und auch die OG Baden wird öffentlich Auftreten.

 

Eine Premiere für die Schweizer Armee: Eine Frau am Ruder!

Kurz nach den BR Wahlen steht nun auch fest, wer das Ruder des VBS übernehmen darf: Frau BR Viola Amherd (CVP). Wir gratulieren kann herzlich zur Wahl in diese Funktion und sind natürlich gespannt, wie damit die Zukunft der Schweizer Armee aussieht. Seit langem darf wieder einmal die CVP die Spitze übernehmen und zum erste Mal in der Geschichte hat die Schweiz eine Verteidigungsministerin. Man könnte sagen, die Moderne hat jetzt auch im VBS Einzug und eine der letzten männlichen Domänen wird damit „zerschlagen“. Natürlich sind damit auch grosse Erwartungen verknüpft, insbesondere an neue Ideen, neue Aspekte und einer Stärkung des VBS innerhalb aller Departemente. Wir sind zuversichtlich und überzeugt, dass Frau Amherd diese neuen nötigen Wind einbringen kann und durch ihre (Walliser-)Stärke auch entsprechend Einfluss nehmen kann. Mit diesem Zeitgeist, diesem Hintergrund aber auch durch die nötigen (weibliche) Intuition wird das VBS sicherlich auch neue Kraft schöpfen können – wir sind gespannt!

Bericht in der NZZ

150 Jahre OG Aarau

Unsere grösste Sektion, und auch eine der grössten in der Schweizer, darf in diesem Jahr ihr 150jährige Bestehen feiern. Nachdem im vergangenen 1. Semester zusammen mit der Stadt Aarau in einer kleinen würdigen Feier eine Geschenkübergabe stattfand, durfte am vergangenen Samstag (15.09.2018) nun die offizielle Feier mit den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Armee stattfinden.

Mit dem prominentesten Gast und Referenten, BR Guy Parmelin, wurde diesen Feierlichkeiten eine ganz besondere Ehre zu Teil, war doch Aarau schon früher einmal Bundeshauptstadt und konnte nun wieder einen Bundesrat unweit des alten Bundeshauses willkommen heissen. Zudem durfte unter den Gästen aber die Militärdirektorin, Regierungsrätin Roth begrüsst werden. Weiter war auch der in Aarau stationierte Kommandant der Ter Div 2, Div Hans-Peter Walser, anwesend. Sie alle beeindruckten mit Ihren Worten und Ausführungen alle anwesenden Gäste und unterstrichen dabei nochmals, wie nötig die Miliz ist, wie es nun darum geht, die WEA umzusetzen und weshalb Aarau auch weiterhin ein Sitz für die Armee sein soll!

Es war ein schöner, gediegener und gut organisierter Anlass und die AOG gratuliert hiermit nochmals ganz herzlich der OG Aarau!

Berichte in der AZ Online:
Aargauer Zeitung vom 17.09.2018
Aargauer Zeitung vom 12.09.2018

Bilder auf unserer Facebook Seite

Die Sanierte Kaserne Aarau wird eingeweiht – mit Schall und Rauch

Nach einer Teilsanierung und Modernisierung der Kaserne Aarau, wurde sie am 10. Juli in einer kleinen und ehrwürdigen Feier eingeweiht. Dabei hat der Kanton, die Stadt aber auch die Armee einige Referate gehabt. Und Aussagen vom Chef Kdo Ausb haben bei einigen politischen Vertretern zu Unmut geführt. Die AOG steht hinter dem Chef Kdo Ausb – die traditionsreiche Kaserne soll und muss auch nach 2030 noch militärische weitergenutzt werden! Vielleicht nicht mehr ganz in dem Mass, wie bis anhin, aber trotzdem. Dieses Gelände darf nicht einfach so aufgegeben und verlassen werden. Dabei ist zu bedenken, dass nicht nur die Armee, sondern auch die Stadt Aarau – aber auch Gemeinden wie Erlinsbach oder Küttigen – vom Militär profitieren können. Neben Arbeitsplätzen kommen auch indirekte Einnahmen in die (wortwörtlich) Wirtschaft, nicht zu unterschätzen!

Nochmals die AOG steht hier hinter der Armeeführung.

Der Bericht der AZ hier

Der Bericht auf dem Internet der Armee hier

Zivildienst soll unattraktiv werden

Der Bundesrat will endlich Massnahmen ergreifen, um den Zivildienst unattraktiv zu machen.

Das aktuelle System von Militärdienst, Zivilschutz und Zivildienst ist einfach nicht geeignet, um die „Versicherung“ für Land und Leute genügend zu aufrecht zu erhalten. Der Zivildienst ist sicherlich eine gute Institution, um vor allem auch kantonale oder regionale „Lücken“ zu füllen, und das möglichst kostengünstig – und für den Einzelnen eine einfache Sache um „Dienst am Vaterland“ zu leisten. Doch müssen wir ehrlich sein, unser System der allgemeinen Wehpflicht und unsere Miliz vertragen keine so hohen Abgänge und muss anders geregelt werden. Armee und Zivilschutz sollten hier mit Priorität behandelt werden.

Der Bundesrat will nun reagieren – endlich kann man sagen!

Mehr dazu in den Medien (Blick
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