NKF Abstimmungen sind durch – es geht weiter: NEIN zur Finanzierungs-Verbots Initiative

Die Abstimmungen haben gezeigt, die Schweizer Bevölkerung steht hinter der Armee. Man hat ein positives Resultat geholt – was in der heutigen Lage wirklich einmal gut ist!  – und gewonnen. Doch es geht weiter. Die Armee braucht weiterhin die Unterstützung, und die nächsten Abstimmungen kommen wieder. Die SOG hat die NEIN-Parole zur Finanzierungsverbots-Initiative herausgegeben. 

Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» der GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee) schadet der sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Sicherheit der Schweiz gleichermassen. Die Initiative setzt damit die Sicherheit in der Schweiz umfassend aufs Spiel. Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) empfiehlt deshalb ein deutliches NEIN zur GSoA-Initiative am 29. November.

Es geht also weiter! 

Frauen in Uniform

Nachdem anlässlich der SOG Delegiertenversammlung in Einsiedeln eines der Schwerpunkte das Thema „Frauen in Uniform“ war, berichtet SRF nun ebenfalls zu diesem Thema. Dazu einige Hinweise und kurze Ausschnitte hier zu sehen. SRF Beitrag

Ankündigung: Delegiertenversammlung der SOG, 16.03.2019

Am Samstag 16.03.2019 findet die nächste SOG Delegiertenversammlung in Einsiedeln statt. Die AOG wird mit 4 Stimmen vertreten sein (das sind viele!).
Hauptthema werden unter anderem sein:
– die Statutenrevision der SOG. (Verkleinerung Vorstand, mehr Kompetenz an die Präsidentenkonferenz uvm.)
– die Neuwahl des Vorstandes SOG. Als Kandidat für den Präsidenten steht der aktuelle SOG Präsident nochmals für 1 Jahr zur Verfügung.

Der Entwurf der neuen Statuten hier im Entwurf zur Einsicht.

Weitere Informationen werden folgen.

150 Jahre OG Aarau

Unsere grösste Sektion, und auch eine der grössten in der Schweizer, darf in diesem Jahr ihr 150jährige Bestehen feiern. Nachdem im vergangenen 1. Semester zusammen mit der Stadt Aarau in einer kleinen würdigen Feier eine Geschenkübergabe stattfand, durfte am vergangenen Samstag (15.09.2018) nun die offizielle Feier mit den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Armee stattfinden.

Mit dem prominentesten Gast und Referenten, BR Guy Parmelin, wurde diesen Feierlichkeiten eine ganz besondere Ehre zu Teil, war doch Aarau schon früher einmal Bundeshauptstadt und konnte nun wieder einen Bundesrat unweit des alten Bundeshauses willkommen heissen. Zudem durfte unter den Gästen aber die Militärdirektorin, Regierungsrätin Roth begrüsst werden. Weiter war auch der in Aarau stationierte Kommandant der Ter Div 2, Div Hans-Peter Walser, anwesend. Sie alle beeindruckten mit Ihren Worten und Ausführungen alle anwesenden Gäste und unterstrichen dabei nochmals, wie nötig die Miliz ist, wie es nun darum geht, die WEA umzusetzen und weshalb Aarau auch weiterhin ein Sitz für die Armee sein soll!

Es war ein schöner, gediegener und gut organisierter Anlass und die AOG gratuliert hiermit nochmals ganz herzlich der OG Aarau!

Berichte in der AZ Online:
Aargauer Zeitung vom 17.09.2018
Aargauer Zeitung vom 12.09.2018

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Medienmitteilung SOG – Rüstungsbotschaft 2018: keine Halbheiten!

Mediencommuniqué als PDF

Rüstungsbotschaft 2018: keine Halbheiten!

Bern, 1. Juni 2018.Der Ständerat hat am 31. Mai 2018 der Rüstungsbotschaft 2018 zugestimmt. Zum grossen Befremden der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) bringt er Einwände ausgerechnet gegen den Kauf von schusssicheren Westen zugunsten der Soldaten und Kader der Milizarmee vor. Denn lediglich die Hälfte unserer Armeeangehörigen soll Schutzwesten erhalten. Die SOG erwartet, dass der Nationalrat nun den vollen Kredit von CHF 199 Mio. spricht.

Die Weiterentwicklung der Armee (WEA), die seit dem 1. Januar 2018 in der Umsetzungsphase ist, basiert unter anderem auf den Eckpfeilern der Vollausrüstung und des neuen Mobilisierungskonzepts. Aber nicht nur deswegen, sondern insbesondere angesichts der Terrorbedrohung und der insgesamt instabilen Sicherheitslage in Europa haben unsere Armeeangehörigen Anspruch auf vollständigen Schutz. Die Schutzausrüstung für die 100‘000 Soldaten und Kader der Armee kostet CHF 199 Mio. Der Ständerat bezweifelt, dass wirklich jeder Armeeangehörige eine schusssichere Weste benötigt und halbierte den Kredit auf noch CHF 100 Mio. Dieser Sparvorschlag ist aus Sicht der SOG nicht nur unnötig, sondern er ist geradezu unsinnig. Wir erwarten deshalb, dass der Nationalrat, an den die Vorlage nun geht, korrigierend eingreift.

Keine Ausserdienststellung der Festungsartillerie

Im Weiteren enthält die Armeebotschaft erstmals einen Beschluss über die Ausserdienststellung schwerer Waffensysteme, darunter auch der 12 cm Doppelmörser bzw. der Festungsminenwerfer. Die SOG schlägt vor, statt der ersatzlosen Streichung der Festungsminenwerfer (Fest Mw) diese in tiefer Bereitschaft zu halten, bis die Fragen der diesbezüglichen Doktrin der Armee am Boden geklärt sind. Selbst die dazu nötigen, jedoch im Verhältnis zu einer späteren Wiederbeschaffung geringen Unterhaltskosten rechtfertigen eine Sistierung der Ausserdienststellung der Fest Mw. Auch in diesem Punkt der Vorlage erwartet die SOG vom Nationalrat eine entsprechende Korrektur.

 

Bericht zum neuen „Tag der Aspiranten“ vom 13.04.2018

Das erste Mal wurde im Auftrag des Kdt Kdo Ausbildung, KKdt Baumgartner, am 13.04.2017 der zentrale „Tag der Aspiranten“ für alle Offiziersschulen der Schweizer Armee durchgeführt. Die SOG und damit auch die AOG, war auch dabei. Die AOG wurde auf Grund der personellen Verfügbarkeit durch die beiden OG Präsidenten der OG Baden und OG Lenzburg vertreten.

Mehr dazu hier im offiziellen Beitrag des VBS.

Weiterentwicklung der SOG: Interview mit dem SOG-Präsidenten

Am Samstag, 17. März 2018, findet in Neuenburg die diesjährige Delegiertenversammlung (DV) der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) statt. Die DV vor einem Jahr in Sion prägten Diskussionen um das Budget der SOG und eine Erhöhung des Jahresbeitrags der Mitglieder. Der SOG wurde vorgeworfen, die Finanzen nicht im Griff zu haben. Dies nicht zuletzt wegen der Kosten des Generalsekretariats. Es wurden auch Forderungen laut, die Gremien der SOG hätten eine strukturelle Anpassung und Modernisierung nötig. Der Präsident der SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, hat den Delegierten versprochen, diesen Auftrag der DV anzupacken. Nun, kurz vor der kommenden DV ist es an der Zeit, nach den Resultaten dieser Arbeiten zu fragen.

Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG

Die SOG hat ein Problem, wenn es um die Finanzen geht. Vor Jahren wurden grosse Verluste beim Wertschriftenportfolio eingefahren. Bei den Kampagnen zur Wehrpflicht und zum Gripen wurden unrealistische finanzielle Versprechungen abgegeben – die Differenz beglich die SOG. Der Wertschriftenertrag ist schwach, der Kursgewinn gering. Eine Offiziersstiftung sollte weitere Mittel organisieren, doch heute ist sie nahezu leer. Noch ein so schlechtes Jahr wie die letzten Jahre und die SOG muss auch die Wertschriften verkaufen. Ohne Veränderungen wäre die SOG wohl spätestens 2019 pleite. Was ist zu tun?

Der Vorstand der SOG verlangt eine Beitragserhöhung um 50%, vielleicht 100% – von CHF 10 auf CHF 15 bzw. CHF 20 pro Offizier. Doch dagegen formiert sich Widerstand.

Die sieben Sektionspräsidenten der Aargauischen Offiziersgesellschaft (AOG) sowie der Vorstand der AOG haben deshalb dem Präsidenten SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, einen „Offenen Brief“ (PDF) zukommen lassen.

Die hier aufgeführten Zahlen und Fakten unterstreichen unsere Aussagen, Fragen und Anträge. [Update: Die Antworten zu den Fragen gibt es hier] Weiterlesen