SOG Delegiertenversammlung vom 28.08.2021

Am 28.08.2021 fand die SOG DV in Délémont (JU) statt. Da es die letzte DV vom abtretenden Präsidenten, Oberst* Stephan Holenstein war, durfte neben den Delegierten wiederum eine grosse Zahl von HSO begrüsst werden. Die Location – in Kinokomplex in Délémont – war klug gewählt und konnte alles bieten, was nötig war bei Corona: Viel Platz, genügend Distanz und trotzdem eine angenehmge Umgebung. Merci der OG JU für die Organisation.

Dem abtretenden Präsidenten für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Dem neuen Präsidenten, Oberst Dominik Knill, viel Soldatenglück und Energie bei den kommenden Arbeiten und Projekten!

Anlass Podiumsgespräch „Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht in der Schweiz“, 20.10.2021

Der Aargauische Zivilschutzverband (AGZV) lädt am 20.10.2021 alle Interessierten zum Podiumsgespräch ein. Die AOG empfiehlt den Besuch.

Herzliche Einladung zum

Podiumsgespräch «Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht in der Schweiz»

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 19.00 Uhr, Kaserne Brugg

Werte Mitglieder der Aargauischen Offiziersgesellschaft

Hiermit laden wir Sie herzlich zum oben erwähnten Podiumsgespräch ein. Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, wird das Eintrittsreferat halten. Danach diskutiert unter der Moderation von Maurice Velati, Redaktionsleiter Regionalredaktion Aargau Solothurn SRF, folgende Politprominenz:

  • Thierry Burkart, Ständerat
  • Jean-Pierre Gallati, Regierungsrat und Militärdirektor
  • Irène Kälin, Vizepräsidentin Nationalrat
  • Maja Riniker, Nationalrätin und Präsidentin Schweizerischer Zivilschutzverband SZSV
  • Priska Seiler-Graf, Nationalrätin

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie begrüssen zu dürfen und freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Generalversammlung 2021 – Online Abstimmung bis am 09.03.2021/Mitternacht

Geschätzte Mitglieder der 7 Sektionen, werte Aargauer Offiziere

Schweren Herzens musste eine physische Generalversammlung der AOG für das Jahr 2021 abgesagt werden. Als Ersatz findet einzig die Online-Abstimmung zu den notwendigen Traktanden statt. Es handelt sich um eine Abnahme und Bestätigung der Rechung und die Wahl des AOG-Präsidenten und Kassiers sowie Bestätigung des restliche Vorstandes.

Unter dem Menu Anlässe / GV 2021 finden Sie alle notwendigen Unterlagen. Diese stehen ab heute bis am 09.03.2021/Mitternacht zur Verfügung. Sie finden dort ebenfalls den Link zur Online-Abstimmung.

Freue und bedanke mich für Ihre Teilnahme!

Im Namen des Vorstandes,

Oberstlt Ulrich Price, Präsident AOG

Neues Angebot: Stellenportal

Auf unserer Webseite findet sich ein neuer Bereich "Stellenangebot". Diese Plattform ist gedacht für Stellenausschreibungen von "Offizieren für Offiziere". Prinzip ist einfach: Inserat dem Präsidenten einschicken, und hochladen lassen. Schauen Sie in der Menuführung ganz rechts.

NEIN zum Finanzierungsverbot – Eine friedlichere Welt kann man auch anders erreichen

Sich für eine friedlichere Welt einzusetzen, ist ein ehrenwertes Ziel, das ich persönlich unterstütze. Aber die Initiative zum Finanzierungsverbot geht deutlich zu weit.

Die starre Quote bevormundet die Schweizerische Nationalbank und gefährdet die Existenz jeder KMU, welche einmal mehr als fünf Prozent Jahresumsatz erreicht, wenn dies mit einem Auftrag aus dem Rüstungsbereich erzielt wird. Durch die Quote und Bevormundung verteuert sie auch die Geldanlage für die Altersvorsorge von uns Bürgerinnen und Bürgern. Denn die Entscheidungsfreiheit der Nationalbank wird eingeschränkt und kann nicht mehr immer zum Optimum für unsere AHV oder Pensionskasse eingesetzt werden.

Ein Aspekt, der in der Debatte um die Kriegsmaterial-Initiative öfters vergessen geht: Die Vorlage enthält nicht nur ein starres Investitionsverbot für die Nationalbank, die AHV und die Pensionskassen. Sie verlangt vom Bundesrat, dass er eine solche Regulierung auch bei den Banken und Versicherungen durchsetzt. Damit trifft die Initiative die erste, die zweite und auch die dritte Säule unserer Altersvorsorge ganz direkt. Wenn die Finanzinstitute und Versicherungen in viele Schweizer KMU nicht mehr investieren dürfen, müssen sie auf andere, risikoreichere Investitionen ausweichen.

Den Schaden haben am Ende wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Und schlussendlich gefährdet diese GSoA-Initiative die Sicherheit von allen Bürgerinnen und Bürgern, wenn damit die schweizerischen Sicherheitsinstrumente wie die Armee oder Polizei keine inländischen Lieferanten mehr haben, um möglichst autonom vom Ausland bleiben zu können. Die Zeiten von Corona haben uns gezeigt, die Schweiz braucht diese Autonomie und damit auch die Schweizer Unternehmungen!

Es gibt in der Schweiz zum Beispiel viele Präzisionsmechanik-Hersteller, denen die Initiative gewaltig schaden würde. So die Firma Rewag in Waldkirch (SG), welche Bauteile für Nespresso-Maschinen liefert, aber auch Komponenten für Flugzeuge herstellt. Oder die Firma Glas Trösch, die ebenfalls Scheiben für Flugzeug-Cockpits herstellt. Die willkürliche Quote im Initiativtext führt dazu, dass eine solche Firma plötzlich als Kriegsmaterialproduzentin gilt, die in der Schweiz keine Investoren und Kreditgeber mehr finden soll.

Daher unterstützt die Aargauer Offiziersgesellschaft ein ja für unsere Sicherheit mit einem NEIN gegen die Quote und einem NEIN GEGEN DIE INITIATIVE.

Ulrich Price, Präsident Aargauer Offiziersgesellschaft (AOG)