Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG

Die SOG hat ein Problem, wenn es um die Finanzen geht. Vor Jahren wurden grosse Verluste beim Wertschriftenportfolio eingefahren. Bei den Kampagnen zur Wehrpflicht und zum Gripen wurden unrealistische finanzielle Versprechungen abgegeben – die Differenz beglich die SOG. Der Wertschriftenertrag ist schwach, der Kursgewinn gering. Eine Offiziersstiftung sollte weitere Mittel organisieren, doch heute ist sie nahezu leer. Noch ein so schlechtes Jahr wie die letzten Jahre und die SOG muss auch die Wertschriften verkaufen. Ohne Veränderungen wäre die SOG wohl spätestens 2019 pleite. Was ist zu tun?

Der Vorstand der SOG verlangt eine Beitragserhöhung um 50%, vielleicht 100% – von CHF 10 auf CHF 15 bzw. CHF 20 pro Offizier. Doch dagegen formiert sich Widerstand.

Die sieben Sektionspräsidenten der Aargauischen Offiziersgesellschaft (AOG) sowie der Vorstand der AOG haben deshalb dem Präsidenten SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, einen „Offenen Brief“ (PDF) zukommen lassen.

Die hier aufgeführten Zahlen und Fakten unterstreichen unsere Aussagen, Fragen und Anträge. [Update: Die Antworten zu den Fragen gibt es hier] „Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG“ weiterlesen

Zwei Brückenbauer an der Arbeit

Heute schreibt die Aargauerzeitung über die U „PONTE“:

Die Schweizer Armee sieht man nicht mehr oft ausserhalb der Kasernen und Truppenübungsplätze. Zu gross ist der Respekt vor Übungen im dicht besiedelten, urbanen Mittelland.

Derzeit allerdings wagt wieder einmal ein grösserer Verband eine Volltruppenübung. Das Panzerbataillon 13 trainiert in der dritten WK-Woche in den Kantonen Aargau, Luzern, Solothurn, Thurgau und Zürich verschiedene Einsätze, darunter den Kampf im urbanen Raum.

Es stehen rund 2500 Wehrmänner mit 60 Raupen- und 400 Pneufahrzeugen im Einsatz. Hauptziel der Übung ist das Trainieren des Zusammenspiels von Einsatz- und Unterstützungstruppen.

Bericht der Aargauerzeitung weiterlesen (mit Bildern) und offizielle Mitteilung des VBS

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SOG: Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt zur Kenntnis, dass das Stimmvolk mit dem Nein zum Gripen-Fonds-Gesetz die Sicherheit der Schweiz mittel- bis langfristig empfindlich schwächt und der Luftwaffe die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stellt, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Die Konsequenzen werden gravierend sein, weil die Schweiz ihre Souveränität und Neutralität nicht gewährleisten kann. Sollten auch die F/A-18 nicht ersetzt werden, würde die Schweiz ab 2025 ohne Luftwaffe, und damit ohne glaubwürdige Armee dastehen. „SOG: Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz“ weiterlesen

Oberst i Gst Bernhard Schütz vertritt die AOG neu im Vorstand der SOG

An der Delegiertenversammlung der schweiz. Offiziersgesellschaft (SOG) vom Samstag, 15. März 2014 wurde Oberst i Gst Bernhard Schütz in den SOG-Vorstand gewählt. Die SOG hat die Reihen geschlossen und einstimmig die Ja-Parole zur Gripen-Vorlage vom 18. Mai 2014 beschlossen.

Oberst i Gst Bernhard Schütz
Oberst i Gst Bernhard Schütz

Die Aarg. Offiziersgesellschaft (AOG) hat ihr drittes Ziel für die Periode 2012-15 erreicht: Es lautete „das Gewicht der AOG in der SOG erhöhen“. Als drittgrösste Offiziersgesellschaft der Schweiz ist die AOG nun mit Oberst i Gst Bernhard Schütz endlich wieder im SOG-Vorstand und mit Oberst i Gst Daniel Heller weiterhin in der Kommission ASMZ vertreten. „Oberst i Gst Bernhard Schütz vertritt die AOG neu im Vorstand der SOG“ weiterlesen

Gedankenaustausch SOG – AOG: gemeinsam auf Kurs

Eine Première: Brigadier Denis Froidevaux, Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, traf sich am 23. April 2013 mit den Sektionspräsidenten und dem Vorstand der aargauischen Offiziersgesellschaft zu einem abendfüllenden Gedankenaustausch. Er wurde begleitet von Vizepräsident Oberst i Gst Marcus Graf sowie dem neuen Generalsekretär der SOG, Hptm Daniel Slongo. „Gedankenaustausch SOG – AOG: gemeinsam auf Kurs“ weiterlesen

Österreich hält an der Wehrpflicht fest

Der Verein für eine sichere Schweiz mit über 300‘000 Mitgliedern begrüsst es, dass sich in Österreich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für die Beibehaltung der Wehrpflicht ausgesprochen hat. Er setzt sich dafür ein, dass die Schweizerinnen und Schweizer die Volksinitiative der Gruppe Schweiz ohne Armee zur Abschaffung der Wehrpflicht im Herbst 2013 ablehnen werden.

 

Rückblick Präsidentenkonferenz vom 30. Oktober 2012 in Brugg

Hauptthema der Präsidentenkonferenz der aargauischen Offiziersgesellschaft war der Abstimmungskampf gegen die Anti-Wehrpflicht-Initiative. Die AOG ist entschlossen, den Kampf gegen diese Initiative zu führen, die einen Grundpfeiler des schweizerischen Selbstverständnisses zerstören will. Die Initiative kommt zwar voraussichtlich erst am 22. September 2013 zur Abstimmung, es gilt aber bereits jetzt die Positionen zu klären, die Reihen zu schliessen und sich mit gleichgesinnten Organisationen abzusprechen. Dazu wurde ein Grobkonzept verabschiedet. Ziel ist es, die Planungen im Januar 2013 abzuschliessen, damit die Sektionen ihre Konzepte dann an ihrer GV 2013 präsentieren können. „Rückblick Präsidentenkonferenz vom 30. Oktober 2012 in Brugg“ weiterlesen

SOG: Es reicht!

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) reagiert entrüstet und verständnislos auf den Entscheid des Bundesrates, das Armeebudget im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 2014 um insgesamt 100 Millionen zu kürzen. Sie macht den Bundesrat darauf aufmerksam, dass er der Armee ein Leistungsprofil und einen Bestand von 100‘000 Angehörigen vorgegeben hat. Kaum fünf Monate sind vergangen, seit der Bundesrat der Armee ein Budget von 4.7 Mia (inkl. Gripenanteil) zusprach, und jetzt ändert er die Rahmenbedingungen bereits wieder. Muss man die Regierung daran erinnern, dass die Armeeangehörigen zur Dienstleistung verpflichtet sind und deshalb Anrecht auf adäquate Ausbildung und Ausrüstung haben?

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SOG: Keine glaubwürdige Alternative zur allgemeinen Wehrpflicht für die Schweiz

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) und der Schweizerische Unteroffiziersverband (SUOV) unterstützen den Bundesrat vorbehaltlos in seiner Haltung, die GSoA-Initiative zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht sei ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Das von der GSoA vorgegebene Ziel ist trügerisch; letztlich geht es nicht um die Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht sondern, der Name der Gruppe ist Programm, um die Abschaffung der Armee.

Mitteilung als PDF

Generation Facebook und Milizarmee – wie passt das zusammen?

Die Generation Facebook ist flexibel, für vieles zu gewinnen, sie will sich aber möglichst viele Optionen gleichzeitig offenhalten – sagen die Soziologen. Dies öffnet ein Spannungsfeld, weil die Milizarmee auf Commitment und konstante Leistungserbringung der jungen Kader angewiesen ist. Unverändert gilt, dass die Milizarmee zum Scheitern verurteilt ist, wenn es ihr nicht gelingt, ausreichend qualifizierte Milizkader zu gewinnen – und zu halten.