Diskussion um den Zivildienst

Mit seinen Aussagen zum Zivildienst löste Armeechef André Blattmann hitzige Debatten aus. Im Interview mit der «Nordwestschweiz» kritisierte er am Montag den Beschluss des Parlaments, künftig Zivildienstleistende auch an Schulen zuzulassen und sagt, die Truppenbestände der Militärs seien durch den Zivildienst gefährdet.

Wie sehen das Direktbetroffene? Im TalkTäglich diskutieren Titus Meier, Militärhistoriker und Aargauer Grossrat [und Präsident der OG Brugg. Anm. AOG] und Nicola Goepfert, Zivildienstleistender und Geschäftsführer des Zivildienstverbands Schweiz über das Thema «Zivildienst statt Militärdienst». „Diskussion um den Zivildienst“ weiterlesen

Zivile Nutzung der Kaserne Aarau ab 2018?

Bisher war klar: Die Armee hat bis 2030 einen Mietvertrag für die Kaserne in Aarau. Danach soll sie ausziehen und es kann etwas Neues entstehen. Doch so lange möchte die Stadt Aarau nicht warten.

Bereits ab 2018 möchte die Stadt einen Teil der Kaserne zivil nutzen, erklärt die Stadtpräsidentin Jolanda Urech gegenüber Radio SRF. Ob es dazu kommt, ist jedoch noch offen. So muss die Armee zuerst bekannt geben, wofür man die Kaserne bis zum Auszug im Jahr 2030 braucht. „Zivile Nutzung der Kaserne Aarau ab 2018?“ weiterlesen

Stabwechsel von Oberst zu Oberst

Die Aargauer Offiziere diskutierten an ihrer Generalversammlung vom 20. Juni 2015 in Aarau die Zukunft der Schweizer Armee und ihre eigene Rolle. Die Stadt Aarau und die Offiziersgesellschaft stimmen überein, wie es mit der Kaserne Aarau weitergehen soll.
„Die SVP ist nicht zufrieden mit der Taube in der Hand, sie will den Pfau auf dem Dach“, so kommentierte der Präsident der Aargauer Offiziere, Oberst im Generalstab Dieter Wicki, das Resultat des Nationalrats. An der Generalversammlung der Aargauischen Offiziersgesellschaft vom Samstag, 20. Juni 2015 in Aarau gab die parlamentarische Beratung der WEA viel zu reden. „Stabwechsel von Oberst zu Oberst“ weiterlesen

Kasernenareal soll ab 2030 zivil genutzt werden

Das Kasernenareal im Zentrum sei für die Stadt und den Kanton von grosser Bedeutung. Deshalb werde die Zukunft des Areals gemeinsam geplant, teilte die Stadtkanzlei Aarau am Mittwoch mit.

Bis im Jahr 2030 stehen im Kasernenareal die militärischen Nutzungen im Vordergrund. Das Stationierungskonzept des Bundes sieht vor, dass auf dem Areal Durchdiener, ein Rekrutierungszentrum und das Kommando der Territorialregion 2 angesiedelt werden. Aarau bleibt vorerst Standort der Militärmusik.

Bis 2030 wollen Stadt und Kanton die Zeit nutzen und die Weichen für eine zukunftsfähige Entwicklung sowie zivile Nutzung des Areals zwischen Bahnhof und Altstadt stellen. „Kasernenareal soll ab 2030 zivil genutzt werden“ weiterlesen

WEA – das Parlament ist gefordert

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) unterstützt den eingeschlagenen Weg der Weiterentwicklung der Armee (WEA). Sie sieht bei der heute vorgestellten Botschaft des Bundesrates an das Parlament aber Anpassungsbedarf: bei der langfristigen Finanzierung der Armee, der Begrenzung der Diensttage, der WK-Dauer und beim Erhalt der Verteidigungsfähigkeit – der „raison d’être“ der Armee. Darüberhinaus fordert die SOG, dass das Parlament an seinem Entscheid festhält, die Armee ab 2017 mit CHF 5 Milliarden zu finanzieren.

Am 5. April in Aarau: Kampfflugzeug Gripen – wozu?

Wir laden alle interessierten Personen ein, am Samstag, 5. April 2014, 09.00 – ca. 13.00 Uhr, sich an der Berufsschule Aarau über den Gripen informieren zu lassen. Die AOG lädt dazu zu einer öffentlichen Gripen-Informationsveranstaltung ein.

Divisionär Hans-Peter Walser (Chef Armeestab) und Oberst i Gst Peter Bruns stehen Red und Antwort, Nationalrätin Corina Eichenberger und Nationalrat Geri Müller diskutieren pro und contra – informieren Sie sich vor Ort und diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns auf einen Grossaufmarsch der Aargauer Offiziere!

JA zur Armee – JA zur Sicherheit für alle

Sicherheit für Land und Einwohner zu gewährleisten, ist eine zentrale Staatsaufgabe, die ganz vorne in unserer Verfassung festgeschrieben ist. Ein Blick in die Welt zeigt jedoch, dass die globale Unsicherheit zugenommen hat. Umso mehr braucht die Schweiz eine glaubwürdige Armee, welche auch den Luftraum schützen kann. Das Komitee „JA zum Gripen“ hat deshalb heute in Bern seine Argumente für die zwingend notenwendige Erneuerung der Luftwaffe als wichtigen Teil der Landesverteidigung dargelegt. Nur mit einem JA zum Gripen-Fonds-Gesetz am 18. Mai 2014 kann die Sicherheit des Luftraums und damit von Land und Leuten in den kommenden Jahren gewährleistet werden.

„JA zur Armee – JA zur Sicherheit für alle“ weiterlesen

Ja zur Zukunft des Waffenplatzes Aarau

Die aargauische Offiziersgesellschaft (AOG) begrüsst die positive Stellungnahme der Aargauer Regierung zum Stationierungskonzept der Armee. Die Milizarmee ist Teil des Volkes, deshalb gehören auch Kasernenareale zu unseren Städten und Dörfern.

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat heute seine Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee veröffentlicht. Die AOG begrüsst die Absicht der Aargauer Regierung, den Vertrag mit dem VBS zum Waffenplatz Aarau weiterhin zu erfüllen; er läuft bis 2030. Das Kasernenareal und das Zeughausareal in Aarau sind Eigentum des Kantons, teilweise des Bundes. „Ja zur Zukunft des Waffenplatzes Aarau“ weiterlesen

Regierungsrat stimmt dem Stationierungskonzept der Armee zu

Der Regierungsrat nimmt das geplante neue Stationierungskonzept der Armee als Gesamtkonzept grundsätzlich zustimmend zur Kenntnis. Demnach soll der Kanton Aargau ein starker Partner im Bereich Militär bleiben. Eine Erneuerung des Waffenplatzvertrages Aarau ab 2030 steht für den Regierungsrat nicht im Vordergrund.

Der Regierungsrat anerkennt die Notwendigkeit der Überarbeitung des aktuellen Stationierungskonzepts aufgrund der Weiterentwicklung der Armee (WEA) und der damit einhergehenden, veränderten Infrastrukturbedürfnisse. Dem vorliegenden Planungsdokument entnimmt der Regierungsrat, dass die Eidgenossenschaft auch in Zukunft auf den Kanton Aargau als starken Partner im Bereich Militär zählen will. Es ist im Interesse des Kantons Aargau, diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Dafür schafft das geplante neue Stationierungskonzept im Bereich Infrastruktur eine gute Grundlage. „Regierungsrat stimmt dem Stationierungskonzept der Armee zu“ weiterlesen

Sicherheit geht vor… JA zum Gripen

Am 18. Mai 2014 stimmen wir über das Gripen-Fonds-Gesetz ab. Dieses regelt die Finanzierung von 22 neuen Kampfflugzeugen des Typs Gripen E inklusive Zubehör, Bewaffnung und Infrastruktur. Die schwedischen Flugzeuge sollen 54 veraltete F-5 Tiger ersetzen, die unmittelbar vor der Ausmusterung stehen. Für den Kauf werden in den nächsten zehn Jahren jeweils CHF 300 Mio. in einen Spezialfonds einbezahlt. Das Geld stammt aus dem ordentlichen Armeebudget und benötigt demnach keine zusätzlichen Ausgaben des Bundes.