Stabwechsel von Oberst zu Oberst

Die Aargauer Offiziere diskutierten an ihrer Generalversammlung vom 20. Juni 2015 in Aarau die Zukunft der Schweizer Armee und ihre eigene Rolle. Die Stadt Aarau und die Offiziersgesellschaft stimmen überein, wie es mit der Kaserne Aarau weitergehen soll.
„Die SVP ist nicht zufrieden mit der Taube in der Hand, sie will den Pfau auf dem Dach“, so kommentierte der Präsident der Aargauer Offiziere, Oberst im Generalstab Dieter Wicki, das Resultat des Nationalrats. An der Generalversammlung der Aargauischen Offiziersgesellschaft vom Samstag, 20. Juni 2015 in Aarau gab die parlamentarische Beratung der WEA viel zu reden. „Stabwechsel von Oberst zu Oberst“ weiterlesen

Diese Aargauer schützen den Schweizer Luftraum

Der Gemeindepräsident ist da, der Waffenplatzchef ist da, sogar ein Vertreter der Luzerner Kantonsregierung. Sie stehen auf der Wiese neben dem Bahnhof Wangen an der Aare, unter einer Allee aus Platanen. Roger Keller, 49, Holderbank, steht auf der Ladefläche eines «Puch» und spricht in ein Mikrofon: «Es het Spass gmacht mit eu. Macheds guet und hebed de Flab Sorg.» Vor ihm steht die Flab K Gr 1 – die Fliegerabwehr-Kampfgruppe 1. Mehrere hundert Mann, in Tarnanzügen, mit Sturmgewehr in den Händen und Helm auf dem Kopf. „Diese Aargauer schützen den Schweizer Luftraum“ weiterlesen

Einblick ins Simulatoren Training Center Emmen

Piloten und Instruktoren erzählen im Film «FEEL THE REAL», welche unterschiedlichen Vorteile die Simulatoren für die eigene Sicherheit und die Umwelt haben. Als Zuschauer erlebt man eine Verbandsübung mit zwei Helikoptern und begleitet einen Ausbildungsflug im PC-21. Diese Videoproduktion wird hauptsächlich den Besuchern bei Führungen auf dem Flugplatz Emmen gezeigt.

Mit dem Film des ZEM hat das VBS am diesjährigen WorldMediaFestival in Hamburg in der Kategorie «Training: Employee Orientated» der Intermedia-globe GOLD Award gewonnen. An diesem Festival wurden fast 700 Beiträge eingereicht. Am diesjährigen US International Film & Video Festival in Los Angeles ist der Film mit dem Silver Screen ausgezeichnet worden. Eingereicht wurden über 100 Filme aus 22 Ländern.

Gripen: eine Beschaffung mit Augenmass

Die Beschaffung der Gripen-Kampfflugzeuge war am 5.April Thema einer gut besuchten Veranstaltung der aargauischen Offiziersgesellschaft an der Berufsschule Aarau. Nationalrätin Corina Eichenberger und Nationalrat Geri Müller diskutierten engagiert mit Luftfahrt- und Militärexperten und dem Publikum. Man erfuhr, dass jährlich mehrere Hundert Luftpolizei-Einsätze nötig sind und fragte sich: Wie sollen wir in einer Krise ohne Gripen auskommen? Am 18. Mai stimmen wir über die Beschaffung von 22 Gripen-Kampfflugzeuge für 3,126 Mia. Fr. ab – eine Frage mit weitreichenden Konsequenzen für die Sicherheit der Schweiz. „Gripen: eine Beschaffung mit Augenmass“ weiterlesen

Sicherheit geht vor… JA zum Gripen

Am 18. Mai 2014 stimmen wir über das Gripen-Fonds-Gesetz ab. Dieses regelt die Finanzierung von 22 neuen Kampfflugzeugen des Typs Gripen E inklusive Zubehör, Bewaffnung und Infrastruktur. Die schwedischen Flugzeuge sollen 54 veraltete F-5 Tiger ersetzen, die unmittelbar vor der Ausmusterung stehen. Für den Kauf werden in den nächsten zehn Jahren jeweils CHF 300 Mio. in einen Spezialfonds einbezahlt. Das Geld stammt aus dem ordentlichen Armeebudget und benötigt demnach keine zusätzlichen Ausgaben des Bundes.

SOG hält zurzeit an der Unterstützung des Gripen E/F fest

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) stellt fest, dass die schwerwiegenden Anschuldigungen gegen das Evaluations- und Auswahlverfahren des neuen Kampfflugzeuges sich als unbegründet erwiesen haben. Hingegen ist sie beunruhigt über die mangelnde Kohärenz, mit der sich unsere Sicherheitspolitik entwickelt. Eine ernsthafte Risikoanalyse und eine totale Transparenz in der Kommunikation vorausgesetzt, unterstützt die SOG grundsätzlich weiterhin die Beschaffung der 22 Gripen E/F, die unentbehrlich sind, um die verfassungsmässigen Aufträge der Armee kurz-, mittel- und langfristig zu erfüllen.

Medienmitteilung der SOG (PDF)

Armeefinanzierung – Klarstellung

In der aktuellen öffentlichen Diskussion um die Armeefinanzierung entsteht oft der Eindruck, dass ein massives Sparprogramm bei den “populären” Departementen nötig sei, um der Armee in den nächsten Jahren CHF 5 Mia. z Vf zu stellen. Dabei wird der Ausdruck “sparen” oft in einem fragwürdigen Zusammenhang verwendet. Um die Verhältnisse wahren zu können, werden hier einige Fakten gegen die falschen Behauptungen aufgeführt.

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Die SOG fordert vom Bundesrat die vollständige Umsetzung des Bundesbeschlusses vom 29. September 2011

“Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) reagiert äusserst befremdet auf die Versuche des Bundesrates, den Beschluss des Parlamentes vom 29. September 2011 zur künftigen Ausgestaltung der Armee zu sabotieren und insbesondere der Armee die vorgesehenen 5 Milliarden Franken zu verweigern. Die Obstruktion des Bundesrates ist verfassungswidrig, schafft Rechtsunsicherheit und schadet dem Land und seinen Institutionen. […]

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass das Bundesbudget im Zeitraum von 1990 bis 2010 um 100%, nämlich von jährlich 31 auf 62 Milliarden Franken gewachsen ist. Im gleichen Zeitraum sank der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bundesbudget von 20% auf 7%, was einer Reduktion von ungefähr zwei Dritteln entspricht.

Die Armee hat seit 1998 über 3.7 Milliarden Franken eingespart, was nahezu einem Jahresbudget entspricht. Zwischen 2009 und 2011 hat die Armee zudem 900 Millionen Franken weniger ausgegeben, die als Reserve zur Finanzierung des neuen Kampfflugzeuges gedacht waren. Kein anderes Departement hat so viel eingespart wie das VBS. Heute wendet die Schweiz im europäischen Vergleich am wenigsten vom Bruttoinlandprodukt für die Verteidigung auf.”

Vollständige Mitteilung der SOG (PDF)

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