Neue Auszeichnung “Ausserdienstliche Tätigkeiten”

Seit dem 01.01.2014 besteht die Möglichkeit, im Bereich der ausserdienstlichen Tätigkeiten (AT) eine Auszeichnung (Stufen 1 und 2) zu erwerben. Der Chef Schiesswesen und ausserdienstliche Tätigkeiten (SAT) hat hierzu im Auftrag des CdA eine Ergänzung zum Reglement 51.004 “Auszeichnungen” erlassen.

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Mit der Verleihung der Auszeichnung soll die absolvierte militärische Weiterausbildung in den Bereichen “Schiessen mit der persönlichen Waffe” sowie “Führungs- und Weiterausbildung” der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) und der Funktionsgrundausbildung (FGA) gebührend anerkannt werden. Angehörige der Armee und Verbands- oder Gesellschaftsmitglieder eines militärischen Dachverbandes (wie beispielsweise der SOG) können somit nun besagte Auszeichnung (auch “Sugus” bzw. Neudeutsch “Ribbon” genannt) ab Erfüllung der Rekrutenschule bis zur Vollendung des 65. Altersjahres erwerben.

Kommunikationsausbildung

Im zweiten Semester 2013 findet in Bern eine zweitätige, zweisprachige (deutsch/französisch) Kommunikationsausbildung unter der Leitung SAT statt. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat abgegeben.

Ziele des Kurses:

  • Angstabbau vor Medien und Journalisten;
  • Praktische Schulung in den Bereichen Print, Radio und Fernsehen;
  • Vermittlung von attraktiven Botschaften;
  • Aufbau einer Information.

Details auf sog.ch

HSG anerkennt militärische Kaderausbildung

Die Universität St. Gallen (HSG) ermöglicht Offizieren und höheren Unteroffizieren die Anrechnung der militärischen Kaderausbildung in Form von so genannten Credits. Die Umsetzung erfolgt ab dem Start des kommenden Herbstsemesters am 17. September 2012.

Kommentar des Präsidenten AOG:
„Mit der Universität St. Gallen anerkennt eine international renommierte Wirtschaftshochschule den Wert der militärischen Führungsausbildung. Man mag sich über den Hang zur Zertifizierung und die ‚Industrie‘ dahinter wundern, entziehen kann sich die Armee dieser Entwicklung nicht. Sie sollte jedoch beachten, dass die Koordination mit den Universitäten und Fachhochschulen (Tertiärbildung A) nur einer Minderheit von Offizieren zugutekommt und deshalb ebensogrosse Anstrengungen im Bereich der höheren Berufsbildung unternommen werden sollten (Tertiärbildung B, Berufs- und höhere Fachprüfungen, höhere Fachschulen).“

Mitteilung der VBS