Neues aus der AOG

Die Präsidentenkonferenz vom 25. Oktober 2011 entpuppte sich als Sitzungsmarathon bis kurz vor Mitternacht. Folgende Punkte wurden besprochen bzw. entschieden:

  • Klärung der Sachlage zu den “Wahlempfehlungen” in der ASMZ. Der Hergang der Dinge wurde nochmals aufgerollt. Die Fehler sind erkannt und konnten den Personen zugewiesen werden. Bei verschiedenen Personen werden noch Stellungnahmen einverlangt. Je nach Ergebnis wird die AOG eine öffentliche Entschuldigung und Richtigstellung verlangen. „Neues aus der AOG“ weiterlesen

Verwirrungen um Wahlempfehlungen

Im Hinblick auf die Parlamentswahlen am 23. Oktober 2011 haben die Präsidenten der Aargauer Sektionen am 5. Juli 2011 folgendes Vorgehen beschlossen:

  • Die Sektionen vergleichen ihre Mitgliederliste mit den Wahllisten der Parteien und stellen kandidierende Mitglieder in einer Liste zusammen.
  • Diese konsolidierte Liste wird allen Sektionen z Vf gestellt, damit die Sektionen ihre Mitglieder über kandidierende Offiziere informieren können.
  • Auf eine eigentliche “Wahlempfehlung” wird verzichtet.

Begründet wurde dieses Vorgehen wie folgt: „Verwirrungen um Wahlempfehlungen“ weiterlesen

Neuer Chefredaktor der ASMZ

Der 65-jährige Oberst im Generalstab und frühere Berufsoffizier Peter Schneider übernimmt ab 1. Januar 2012 als verantwortlicher Chefredaktor die Redaktionsleitung der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift ASMZ, deren Herausgeberin die Schweizerische Offiziersgesellschaft ist. Er löst Oberst i Gst Roland Beck ab, der Ende Jahr in den Ruhestand tritt. „Neuer Chefredaktor der ASMZ“ weiterlesen

Wechsel in der Chefredaktion der ASMZ

Sehr geehrte Damen und Herren

Nachdem der Chefredaktor der ASMZ, Oberst i Gst Dr. Roland Beck, bereits vor ge- raumer Zeit und wiederholt verlauten liess, dass er dieses Amt nur solange ausüben wolle, wie Oberst i Gst Hans Schatzmann Präsident der SOG sei, haben wir gemeinsam den Zeitplan der verschiedenen Ablösungen festgelegt.

Dieser sieht vor, dass per Ende 2011 Oberst i Gst Dr. Roland Beck als Chefredaktor der ASMZ, im März 2012 Oberst i Gst Hans Schatzmann als Präsident der SOG und im März 2013 Oberstlt Peter Graf als Präsident der Kommission ASMZ demissionieren werden.

Die SOG möchte an dieser Stelle Oberst i Gst Dr. Roland Beck herzlich für seine inten- sive und wertvolle Arbeit an der Spitze der ASMZ-Redaktion danken. In den Jahren seiner Tätigkeit als Chefredaktor ist es Oberst i Gst Dr. Roland Beck gelungen, die ASMZ als renommierte Plattform für die sicherheitspolitische Meinungsbildung und als anerkanntes Organ der SOG weiterzuentwickeln.

In den kommenden Wochen wird die Kommission ASMZ die Wahl des Nachfolgers von Oberst i Gst Dr. Roland Beck als Chefredaktor der ASMZ zu Handen des SOG-Vorstands vorbereiten. Zu diesem Zweck wird auch eine öffentliche Ausschreibung durchgeführt werden.

SOG und ASMZ danken Ihnen für Ihre Kenntnisnahme und freuen sich, Sie auch künftig mit einer informativen und aktuellen Militärzeitschrift bedienen zu können.

Mit freundlichen Grüssen
Präsident SOG
Chefredaktor ASMZ
Präsident Kommission ASMZ

 

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Erfahrungen mit der ASMZ-Ausnahmeregelung

Die OG Zofingen hat erste Erfahrungen mit der frisch eingeführen Ausnahmereglung um das Pflichtabonnement der ASMZ gemacht. Ein Mitglied der OG Zofingen hat im Mai schriftlich um Befreiung des ASMZ-Pflichtabos gebeten. Er führt aus:

“Ich bin mit diesem Entscheid der SOG [Beibehaltung Pflichtabonnement, Ausnahmeregelung auf Antrag. Anm. Editor], der bevormundenden Charakter hat, nicht einverstanden […]. Ich möchte […] nicht für ein Magazin bezahlen, für das ich kein Interesse mehr habe.”

Das Gesuch wurde vom Präsidenten der OG Zofingen an den Präsidenten der “Kommission ASMZ”, Oberstlt Peter Graf (Winterthur), weitergeleitet.  Nach wenigen Tagen erfolge der Entscheid:

“Wir respektieren, dass einzelne, nicht mehr Dienst leistende Mitglieder [!!!] die ASMZ nicht mehr lesen und auch nicht ungelesen entsorgen wollen. Entsprechend haben wir die Möglichkeit geschaffen, auf eine Zustellung [!!!] zu verzichten, aber gleichzeitig den Vorzugsabo-Betrag von Fr. 30.- über die Sektion weiter zu bezahlen. (Wir verwenden dieses Exemplar für Werbezwecke.)

Diese Verfahren erfüllen die zwei zentralen Punkte:

  • Sicherstellung der Finanzierung der ASMZ
  • Fairness gegenüber den übrigen OGs und deren Mitglieder

Zudem ist dieses Verfahren für die Sektionen einfach: (Fast) alle bezahlen denselben Beitrag, unabhängig ob sie die Leistungen der OG beziehen (sei es zum Beispiel die ASMZ, den kostenlosen Vortrag, die Munition oder den Apéro anlässlich der GV).”

Die Reaktion des Präsidenten der OG Zofingen war dann auch deutlich:

“Diese Lösung ist wohl nicht im Sinne des Erfinders und meines Erachtens NICHT AKZEPTABEL! Entweder wird das Mitglied vom Bezug der ASMZ (inkl der Kosten) dispensiert, oder es muss weiter die ASMZ beziehen (und wird dann wohl austreten). Ich glaube auch nicht, dass dieses Vorgehen rechtens ist. Dazu dürfte wohl die Basis in den Statuten schlichtwegs fehlen. Sollten Sie an Ihrem Vorhaben festhalten, wird die OG Zofingen umgehend wieder zu den “schwarzen Listen” zurückkehren, oder aber, wie andere Aargauer OG, den Passivmitgliederstatus einführen. […]

PS: Bis anhin hat die OG Zofingen 4% Austritte wegen dieser Zeitschrift, aber scheinbar ist eine Zeitschrift wichtiger als eine gesunde Mitgliederbasis, welche als Fundament für Lobbying dienen kann.”

Es folgte ein Telefongespräch zwischen den beiden Herren, wo eine neue Lösung gefunden wurde. Zitat Oberstlt Graf:

“Sie haben in Ihrer OG das Pflichtabo konsequent umgesetzt:

  • Alle neu eintretenden Mitglieder erhalten konsequent die ASMZ.
  • Fast alle z.T. langjährige Mitglieder erhalten die ASMZ.
  • Sie erwähnen die Möglichkeit von Ausnahmen gegenüber Ihren Mitglieder nicht.

Die Ausnahmen, welche Sie beantragen, beschränken sich auf die zwei vorliegenden Gesuche und allenfalls ein, zwei weitere. Wir bewilligen diese wenigen Ausnahmen.”

Beurteilung FOG:

  1. Es fehlen weiterhin klare Kriterien, unter welchen Umständen auf ein Pflichtabo verzichtet wird. Damit ist der Willkür des Präsidenten der ‘Kommission ASMZ’ Tür und Tor geöffnet.
  2. Die vorgeschlagene Lösung, dass das Abo zwar bezahlt, die ASMZ jedoch nicht bezogen werden soll, ist unehrlich. Hier wird klar, dass es primär ums Geld geht und andere Aspekte nicht genügend Gewicht haben.
  3. Dass Ausnahmen zwar möglich sind, diese Möglichkeit aber nicht aktiv kommuniziert werden darf, widerspricht dem Gedanken von Transparenz, Gleichberechtigung und Ehrlichkeit gegenüber den Mitgliedern.
  4. Es ist stossend, dass der revidierte Artikel bisher noch nicht auf der Webseite der SOG nachgeführt wurde und damit für alle einsehbar ist.
  5. Die FOG sieht sich in ihrem Weg bestätigt. Mit der Einführung einer Mitgliederkategorie “Gönner” (ohne Stimmrecht) ermöglichen wir unseren Mitgliedern auf legale Weise, das Pflichtabo der ASMZ mitsamt der finanziellen Kosten zu vermeiden.
  6. Nachdem 75% der jungen Offiziere nicht Mitglied einer OG werden, die Abonnentenzahlen der ASMZ seit Jahren abnehmen und mittlerweile das kostendeckende Niveau unterschreiten, drängt sich eine neue Lösung mit der ASMZ auf. Wir sind gespannt, mit welchen Tricks man sich den notwendigen Reformen weiterhin entziehen will.

 

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