Oberst i Gst Bernhard Schütz vertritt die AOG neu im Vorstand der SOG

An der Delegiertenversammlung der schweiz. Offiziersgesellschaft (SOG) vom Samstag, 15. März 2014 wurde Oberst i Gst Bernhard Schütz in den SOG-Vorstand gewählt. Die SOG hat die Reihen geschlossen und einstimmig die Ja-Parole zur Gripen-Vorlage vom 18. Mai 2014 beschlossen.

Oberst i Gst Bernhard Schütz
Oberst i Gst Bernhard Schütz

Die Aarg. Offiziersgesellschaft (AOG) hat ihr drittes Ziel für die Periode 2012-15 erreicht: Es lautete „das Gewicht der AOG in der SOG erhöhen“. Als drittgrösste Offiziersgesellschaft der Schweiz ist die AOG nun mit Oberst i Gst Bernhard Schütz endlich wieder im SOG-Vorstand und mit Oberst i Gst Daniel Heller weiterhin in der Kommission ASMZ vertreten.

Bernhard Schütz (Jg. 1966) ist Unternehmer, verheiratet, Mitglied der OG Zofingen und wohnt in Oftringen. Als ehemaliger Bataillonskommandant und Generalstabsoffizier verfügt er über eine solide Erfahrung als Milizoffizier. Das hatte auch Präsidentenkonferenz und AOG-Vorstand überzeugt, die Schütz einstimmig nominiert hatten. Die AOG dankt Bernhard Schütz und Daniel Heller für Ihre Bereitschaft, sich auf schweizerischer Ebene für unsere gemeinsame Sache zu engagieren.

Schwedische Verteidigungsministerin, der Chef VBS und alle drei Korpskommandanten anwesend
Die SOG hat an ihrer Delegiertenversammlung in Murten ihre Geschlossenheit und ihr Gewicht bewiesen. Bundesrat Ueli Maurer, C VBS, richtete das Wort ebenso an die Delegierten wir Korpskommandant André Blattmann, Chef der Armee. Die beiden anderen Korpskommandanten Andrey und Schellenberg waren ebenfalls anwesend. Als Überraschungsgast legte die schwedische Verteidigungsministerin Karen Enström (selber Hauptmann der schwedischen Marine) ihre Sicht auf die aktuelle Krim-Krise ebenso dar wie auf die Entwicklung der schwedischen Streitkräfte. Sie betonte dabei, dass Schweden die Wehrpflicht nicht abgeschafft, sondern bloss ausgesetzt habe. Sie wirkte angesichts der Krim-Krise froh darüber.

Gripen und Weiterentwicklung der Armee
Einstimmig beschlossen die Delegierten die Ja-Parole zur Gripen-Beschaffung, über die wir am 18.Mai 2014 abstimmen werden. SOG-Präsident Brigadier Denis Froidevaux betonte, dass für die Weiterentwicklung der Armee die Kernanliegen der SOG erfüllt wurden: Ein Armeebudget von 5 Mia.Fr. sowie eine Armeebestand von mindestens 100‘000. Das Engagement hat sich gelohnt, Brigadier Froidevaux gebührt Dank dafür. Er fügte an, dass man die parlamentarische Debatte diesen Herbst genau verfolgen werde, weil die SOG nicht mit allem einverstanden ist. Namentlich fordert sie mehr Flexibilität bezüglich der WK-Dauer: Auch 3-wöchige WK müssen möglich sein, um die Verbandsausbildung zu verbessern.

Zusammenhalt, Glaubwürdigkeit, Kontinuität
In der Muttersprache von Brigadier Froidevaux sind es die drei „C“: Cohésion, crédibilité, continuité – mit diesen Eckwerten hat er die SOG auf Erfolgskurs gehalten. Die Reihen sind geschlossen, die AOG trägt die Arbeit der SOG loyal mit.

Weitere Informationen über die SOG Delegiertenversammlung finden Sie auf sog.ch

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