Ja zur Zukunft des Waffenplatzes Aarau

Die aargauische Offiziersgesellschaft (AOG) begrüsst die positive Stellungnahme der Aargauer Regierung zum Stationierungskonzept der Armee. Die Milizarmee ist Teil des Volkes, deshalb gehören auch Kasernenareale zu unseren Städten und Dörfern.

Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat heute seine Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee veröffentlicht. Die AOG begrüsst die Absicht der Aargauer Regierung, den Vertrag mit dem VBS zum Waffenplatz Aarau weiterhin zu erfüllen; er läuft bis 2030. Das Kasernenareal und das Zeughausareal in Aarau sind Eigentum des Kantons, teilweise des Bundes.

Damit besteht Einigkeit, dass Aarau künftig Standort der Territorialregion 2, des Kompetenzzentrums Militärmusik sowie eines Rekrutierungszentrums sein soll. Das Kommando der Infanterie-Durchdiener wechselt nach Birmensdorf ZH.

Dass sich Infrastruktur der Schweizer Armee teilweise mitten in Städten und Gemeinden befindet (Kaserne und Zeughaus Aarau, Kaserne Brugg, Kaserne Liestal, etc.), hängt mit der Wehrpflicht und der Milizarmee zusammen. Geübt wird seit langem im Gelände, hingegen sind die Unterkünfte und Sportanlagen des Waffenplatzes Aarau Teil des Kasernenareals in der Stadt. Die AOG betrachtet das als Gewinn. Sie ist erfreut, dass die Verdrängung des Militärs – und damit letztlich der jungen Männer und Frauen, die Militärdienst leisten (müssen) – aus der Kantonshauptstadt nun vom Tisch ist.

Die AOG spricht sich dafür aus, dass die neue Lösung über 2030 hinaus weitergeführt wird. Dabei geht es – angesichts der Investitionen, die das VBS in Aarau tätigen soll – auch um Planungssicherheit und den sorgfältigen Umgang mit Steuergeldern.

Die AOG ist zudem der Auffassung, dass es das neue Stationierungskonzept ermöglicht, den Bedürfnissen der Stadt Rechnung zu tragen: Erstens können die Betten für Projektwochen und Grossanlässe genutzt werden; zweitens kann das Kasernenareal für Fussgänger geöffnet werden, so dass Bahnhof und Altstadt noch besser miteinander verbunden werden; und drittens entsteht im Zeughausareal Potenzial für Umnutzungen.

Aus Sicht der AOG kann und muss die Kaserne Aarau künftig auch durch WK-Truppen genutzt werden. Unsere Milizsoldaten verdienen auch im WK zeitgemässe Unterkünfte.

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