Rückblick Präsidentenkonferenz vom 30. Oktober 2012 in Brugg

Hauptthema der Präsidentenkonferenz der aargauischen Offiziersgesellschaft war der Abstimmungskampf gegen die Anti-Wehrpflicht-Initiative. Die AOG ist entschlossen, den Kampf gegen diese Initiative zu führen, die einen Grundpfeiler des schweizerischen Selbstverständnisses zerstören will. Die Initiative kommt zwar voraussichtlich erst am 22. September 2013 zur Abstimmung, es gilt aber bereits jetzt die Positionen zu klären, die Reihen zu schliessen und sich mit gleichgesinnten Organisationen abzusprechen. Dazu wurde ein Grobkonzept verabschiedet. Ziel ist es, die Planungen im Januar 2013 abzuschliessen, damit die Sektionen ihre Konzepte dann an ihrer GV 2013 präsentieren können.

Die Präsidentenkonferenz hat auch Ziele und Positionen der AOG gegenüber der schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) verabschiedet (separater Eintrag folgt, sobald diese der SOG übermittelt wurden) und personelle Weichenstellungen vorgenommen, damit die Aargauer Offiziere auf der Ebene der SOG besser vertreten sind. Sobald wie möglich soll je ein Aargauer Offizier in den SOG-Vorstand und in den Stiftungsrat der neuen Stiftung der Offiziere der Schweizer Armee gewählt werden.

Ein Workshop war dem Thema „Dialog zwischen den Generationen in der OG“ gewidmet. Einigen Sektionen bereitet Mühe, dass die älteren Kameraden oft unter sich bleiben und die jüngeren ebenfalls. So wird das Potenzial des Erfahrungsaustausches zu wenig genutzt. Eine Ausnahme stellt die OG Lenzburg mit ihrem kameradschaftlichen Geist dar.

Folgende Ansätze wurden diskutiert: Anlässe mit aktivem Erlebnischarakter für alle Generationen; Dialog mit Opinion-Leaders in den Sektionen; Einbezug aller Generationen im Vorstand; Pflege von Traditionen; Gestaltung von Ankeranlässen, die über mehrere Jahre wiedererkannt werden (gutes Beispiel für einen solchen Anlass ist der „Schinznacher Bummel“ der OG Lenzburg – jedes Jahr an einem Samstag Anfang Dezember).

Mit solchen Workshops soll der Erfahrungsaustausch zwischen den Sektionen gefördert werden. Alle Mitglieder sind aufgerufen, den Dialog mit jüngeren und älteren zu pflegen. Einige Mitglieder engagieren sich bereits – Euch besten Dank!

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