Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG

Die SOG hat ein Problem, wenn es um die Finanzen geht. Vor Jahren wurden grosse Verluste beim Wertschriftenportfolio eingefahren. Bei den Kampagnen zur Wehrpflicht und zum Gripen wurden unrealistische finanzielle Versprechungen abgegeben – die Differenz beglich die SOG. Der Wertschriftenertrag ist schwach, der Kursgewinn gering. Eine Offiziersstiftung sollte weitere Mittel organisieren, doch heute ist sie nahezu leer. Noch ein so schlechtes Jahr wie die letzten Jahre und die SOG muss auch die Wertschriften verkaufen. Ohne Veränderungen wäre die SOG wohl spätestens 2019 pleite. Was ist zu tun?

Der Vorstand der SOG verlangt eine Beitragserhöhung um 50%, vielleicht 100% – von CHF 10 auf CHF 15 bzw. CHF 20 pro Offizier. Doch dagegen formiert sich Widerstand.

Die sieben Sektionspräsidenten der Aargauischen Offiziersgesellschaft (AOG) sowie der Vorstand der AOG haben deshalb dem Präsidenten SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, einen „Offenen Brief“ (PDF) zukommen lassen.

Die hier aufgeführten Zahlen und Fakten unterstreichen unsere Aussagen, Fragen und Anträge. [Update: Die Antworten zu den Fragen gibt es hier] „Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG“ weiterlesen

Rückblick: 1. AOG-Wettschiessen

Am 25. Mai 2013 hat die Fricktalische Offiziersgesellschaft das erste AOG-Wettschiessen in der RSA Schlauen bei Oeschgen durchgeführt. In fünf Ausmachungen konnten sich die Offiziere auf 300m messen. Neben traditionellen Stichen (Ordonnanz und Sport) konnte mit einem alten Karabiner geschossen werden („Aktivdienst“). Dazu kamen zwei spezielle Stiche („Schnellschütz“ [nicht genutzte Zeit wurde als Punkte gutgeschrieben] und „Treppen-Stich“).  „Rückblick: 1. AOG-Wettschiessen“ weiterlesen

Kraftwerksbesichtigung mit Schlauchbootfahrt

Für unsere Nachbars-OG Brugg weisen wir gerne auf den Anlass am Wasser hin:

Der  Samstag, 18. August steht im Zeichen des Wassers! Wir werden eine Führung durch die AEW-Flusskraftwerke Bremgarten-Zufikon und Bremgarten-Bruggmühle sowie das zugehörige Museum unternehmen.

Nach einer Stärkung beim Apéro Riche heisst es einwassern: Durch das landschaftlich schöne Reusstal “bööteln“ wir ins Wasserschloss zurück. Dort werden wir im Clubhaus des Kanu-Club Brugg beim Grillplausch den Abend ausklingen lassen.

Weitere Informationen auf der Webseite der OG Brugg.

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Sicherheit Schweiz 2012

Das Center for Security Studies (ETH Zürich) sowie die MILAK an der ETH Zürich haben heute die neuesten Zahlen und Erkenntnisse zur “Sicherheit 2012” publiziert. Die Ergebnisse geben durchaus Hinweise auf anstehende Diskussionen und Abstimmungen. Hier ein Blick auf einige bemerkenswerte Erkenntnisse:

  • Die grosse Mehrheit der Schweizer Stimmbevölkerung (78%, -6% ggü Vorjahr) beurteilte im Januar 2012 die Zukunft des Landes insgesamt überaus positiv. Mehr als jeder Zweite (53%, -1%) denkt, dass sich die weltpolitische Lage in den nächsten fünf Jahren düsterer und gespannter präsentieren wird. 8% halten einen Krieg zwischen der Schweiz und einem anderen Staat in den nächsten zehn Jahren für möglich.
  • 80% (+3%) der Befragten teilen die Meinung, die Schweiz solle wirtschaftlich und politisch möglichst unabhängig bleiben. 95% befürworten die Beibehaltung der Neutralität.
  • 78% der Befragten heissen gut, dass “das Schweizer Volk auch bei Militärfragen das letzte Wort hat”.
  • 62% sehen die Verteidigung des Landes als eine Bürgerpflicht an und stützen das Milizprinzip als Organisationsform der Schweizer Gesellschaft. 75% (-4%) erachten die Armee als notwendig. 69% wollen eine gut ausgerüstete und ausgebildete Armee. 7% (-9%) wünschen sich eine Aufstockung des Budgets.
  • 48% (+10%) stimmen der Aufhebung der Wehrpflicht zu (Die 18-29-Jährigen befürworten im langjährigen Trend die Berufsarmee jeweils stärker als der Rest der Bevölkerung). Aktuell wird eine Milizarmee (52%, +4%) einer Berufsarmee (43%, +0%) leicht häufiger vorgezogen.
  • 58% der Befragten stimmen der Aussage zu, wonach Militärdienstleistende auf die Unterstützung der Arbeitgeber zählen können. Ebenso finden 54%, dass die Mehrfachbelastung durch den Militärdienst bewältigt werden könne, ohne dass die Berufskarriere dadurch Schaden nimmt.
  • Eine militärische Milizkarriere bleibt unterstützungswürdig. Für deren Attraktivität braucht es jedoch Rahmenbedingungen. Eine Attraktivitätssteigerung von militärischen Milizkarrieren orten 66% im Zusammenspannen von Armee und Wirtschaft. Die militärische Milizkarriere soll von den Arbeitgebern unterstützt und bestärkt werden (63%). 44% denken, dass die Ungewissheit über den zivilen Nutzen einer militärischen Milizkarriere die Attraktivität des Weitermachens mindere.

Die gesamte Studie (PDF) ist auf der Webseite des CSS oder des VBS verfügbar.
Mitteilung VBS

2 Kommentar(e):

  1. Oberst Gst Charles Ott:25 May 2012
    Leider wollen viele den Weg des geringsten Aufwands gehen. Grundlage ihrer Beurteilungen ist die Medienkultur, welche nur Negatives bringt und den Jungen helfen will, ohne persönlcihen Aufwand die Vo rteile der Schweiz zu geniessen.
    Die Wehrpflichtarmee ist für die Vtg das Beste und hilft erst noch, die Ethnien und Leute von Stadt und Land, resp von Berg und offener Gesellschaft zusammenzuhalten. Die Schweiz kann nur gut überleben, wenn Alle für ihr Gedeihen und Ueberleben eigene Opfer bringen.
    Herzlich Charles Ott
  2. Hans-Jacob Heitz:25 May 2012
    Quo vadis allgemeine Wehrpflicht und Milizarmee?Warum verliert die Wehrpflicht immer mehr an Unterstützung und liegt die Akzeptanz bereits unter 50%?! Diese Entwicklung müsste die militärischen Verbände und über diese die Sicherheitspolitiker alamieren. Nichts dergleichen aber ist hör- und spürbar! Bedenklich! Warum konnte es soweit kommen? Ist der point of no return etwa schon erreicht? Die Gefahr besteht durchaus!
    Unsere verwöhnte Schweizer Gesellschaft ist träge, egoistisch und von Geldgier getrieben mental fett geworden! Wenn nicht endlich aus der Ecke der militärischen Verbände nachhaltig andere Signale ausgesendet werden, dann ist es bald Matthäus am Letzten mit unserer Milizarmee. Meine vor rund einem Jahr in der ASMZ lancierte Idee von Teaser-Inseraten fand kein Gehör, die Gesässtasche hinten rechts blieb verschlossen! So dürfen wir uns nicht wundern, wenn es mit unserer Milizarmee immer schneller bergab geht. Hier könnte die Gesellschaft der Gst Of in die Bresche springen, was aber selbstloses Engagement, Mut und Zivicourage erfordert, welche ich im Führungsorgan nicht wirklich erkennen kann. Kritische Geister sind verpönt!
    Nicht ohne Grund hinterfragte ich an der letzten GV die Budgetposition für die Vorstandskosten, denn diese ist symptomatisch für diese Entwicklung. Statt Schulterklopfen gilt es endlich, den Bürger aus dem Busch zu klopfen!
    Wie heisst es doch so treffend:
    “ Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit der Mut“!

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Die FOG auf iOf

Die FOG bleibt weiter innovativ und elektronisch auf der Höhe der Zeit. Ab sofort ist der Verein auch auf der iPhone-App “iOf” zu finden. Die nahtlose Verbindung von Kalendereinträgen und Blogbeiträgen mit täglichen elektronischen Mitteln ist somit Realität.

iOf ist die mit über 7’000 Benutzer (April 2012) weitverbreiteste, militäraffine App der Schweiz für iPhone.

Die FOG hat sich einen Platz im Modul “Vereine” gesichert. Hier wird die FOG aus einer Liste von verschiedenen Vereinen ausgewählt und so einfach zugänglich gemacht.

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Alle Informationen in der Hand
Neben einer kurzen Vorstellung sind alle Veranstaltungen und Termine der FOG verfügbar. Diese lassen sich entweder einzeln in den Kalender des iPhones übertragen oder rasch abonnieren. Im zweiten Fall entfällt ein Eintragen im Kalender, da die Termine automatisch aktualisiert werden.

Die letzten Beiträge aus unserem Blog sind ebenfalls verfügbar. Damit ein Blick über den Tellerrand (oder Jurabogen) auch möglich ist, sind auch die Veranstaltungen der umliegenden Offiziersgesellschaften aufgeführt (sofern erfasst).

Eine Version für Android ist in Vorbereitung. Andere Systeme haben eingeschränkten Zugriff über die webbasierte Seite m.iofapp.ch.

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Neue Führung für die Aargauer Offiziere

An der ordentlichen Generalversammlung der Aargauischen Offiziersgesellschaft (AOG) wurde Oberstleutnant im Generalstab Dieter Wicki (45) aus Aarau zum Präsidenten gewählt. Vizepräsident ist neu Major Dominik Riner (37) aus Schinznach-Dorf. Da es in den nächsten Jahren über wichtige Fragen zu eidgenössischen Volksabstimmungen kommen wird, will sich die AOG verstärkt sicherheitspolitisch engagieren. Sie wird sich insbesondere für die Ablehnung der Volksinitiative zur Abschaffung der Wehrpflicht einsetzen. An der GV referierte der neue Kommunikationschef des VBS, Peter Minder (Aarau).

Bereits zum zweiten Mal führte die AOG am Mittwoch, 28. März 2012 ihre GV auf der Habsburg durch. Der abtretende Präsident, Oberstleutnant im Generalstab Daniel Reimann, führte speditiv durch den geschäftlichen Teil. Für die nächste drei Jahre wurde ein neuer Vorstand gewählt, der neben Dieter Wicki und Dominik Riner folgende Personen umfasst: Oberleutnant Patrick Birchmeier (28, Brugg), Major aD Paul Knoblauch (51, Aarau), Oberstleutnant im Generalstab Daniel Krauer (40, Nesselnbach), Major Reto Müller (34, Neuenhof) und Hauptmann Raphael Schmid (29, Aarau). Sie stammen aus allen Ecken des Aargaus und vertreten die verschiedenen Sektionen der AOG. „Neue Führung für die Aargauer Offiziere“ weiterlesen

Rückblick auf die GV 2012

Am Freitag Abend, 16. März 2012 trafen sich neben 22 Mitgliedern auch einige Gönner sowie Gäste aus der AOG zur 108. Generalversammlung im Gasthaus Rössli Eiken. Die Teilnehmer kamen aus allen Alterskategorien und waren gut durchmischt.

Der Apéro fand in der Bar statt, wo insbesondere auch die beförderten Offiziere begrüsst wurden. René Birri blickte ins Vereinsarchiv und brachte ein paar interessante Aspekte der Vereinsgeschichte hervor.

Im zweiten Teil stellte der letzte Kommandant einer Schweizer Festungsartillerieabteilung (Fest Art Abt 13), Oberstlt i Gst Christoph Fehr, nochmals eindrücklich klar, welch unterschätzten Wert die Sperrstellen auch heute noch haben und welche Konsequenzen sich aus dem Verbot der Streumunition (KaG) ergeben.

Die unterdessen hungrigen Offiziere wurden nun ausgiebig verpflegt, so dass sie den offiziellen Teil gestärkt in Angriff nehmen konnten. Zum ersten Mal wurde zwischen Aktivmitglieder (mit Stimmrecht) und Gönner bei den Abstimmungen unterschieden. Nach dem offiziellen Teil (Jahresbericht) wendet sich Oberstlt i Gst Dieter Wicki (Präsident AOG in spe) an die Versammlung und erläutert seine Auffassung der AOG-Führung.

Beim Dessert fand der informationsreiche Abend einen Abschluss, so dass gegen 2300 Uhr die letzten Mitglieder den Heimweg antraten.

Ein paar Impressionen zur GV finden Sie in unseren Bildern (Fotos von Urs Blum)

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OG Lenzburg: Wu-We-Nacht OL

Am Freitag, 30.03.2012, findet der traditionelle Wu(rst)-We(in)-Nacht-OL der OG Lenzburg mit dem Motto Sportliche und geistige Höhenflüge während des Laufs, Kameradschaft und Geselligkeit bei Wurst und Wein in der Hütte” statt. Weitere Informationen finden Sie auf dem PDF der OG Lenzburg.

Diese Veranstaltung ist insbesondere für unsere jüngeren Mitglieder zu empfehlen. Lasst uns wissen, wenn ihr mit einer Patr daran teilnimmt und berichtet vom Abend.

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