Zivildienst soll unattraktiv werden – der Bundesrat sieht Massnahmen

Der Bundesrat will endlich Massnahmen ergreifen, um den Zivildienst unattraktiv zu machen.

Das aktuelle System von Militärdienst, Zivilschutz und Zivildienst ist einfach nicht geeignet, um die „Versicherung“ für Land und Leute genügend aufrecht zu erhalten. Der Zivildienst ist sicherlich eine gute Institution, um vor allem auch kantonale oder regionale „Lücken“ zu füllen, und das möglichst kostengünstig – und für den Einzelnen eine einfache Sache, um „Dienst am Vaterland“ zu leisten. Doch müssen wir ehrlich sein, unser System der allgemeinen Wehpflicht und unsere Miliz vertragen keine so hohen Abgänge und muss anders geregelt werden. Armee und Zivilschutz sollten hier mit Priorität behandelt werden.

Der Bundesrat will nun reagieren – endlich kann man sagen!

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Neue Auszeichnung “Ausserdienstliche Tätigkeiten”

Seit dem 01.01.2014 besteht die Möglichkeit, im Bereich der ausserdienstlichen Tätigkeiten (AT) eine Auszeichnung (Stufen 1 und 2) zu erwerben. Der Chef Schiesswesen und ausserdienstliche Tätigkeiten (SAT) hat hierzu im Auftrag des CdA eine Ergänzung zum Reglement 51.004 “Auszeichnungen” erlassen.

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Mit der Verleihung der Auszeichnung soll die absolvierte militärische Weiterausbildung in den Bereichen “Schiessen mit der persönlichen Waffe” sowie “Führungs- und Weiterausbildung” der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) und der Funktionsgrundausbildung (FGA) gebührend anerkannt werden. Angehörige der Armee und Verbands- oder Gesellschaftsmitglieder eines militärischen Dachverbandes (wie beispielsweise der SOG) können somit nun besagte Auszeichnung (auch “Sugus” bzw. Neudeutsch “Ribbon” genannt) ab Erfüllung der Rekrutenschule bis zur Vollendung des 65. Altersjahres erwerben.