Neid oder Diskrimierung?

Das Thema ist noch lange nicht vom Tisch. Die umliegenden Staaten, näher oder weiter weg, sind wohl neidisch auf ein System, welches sich seit Langem schon bewährt. Dass die Union – zu welcher die CH bekanntlicherweise nicht gehört – ihre eigenen Mitglieder in diesem Bereich „diskriminiert“, das ist ein EU-internes Problem und soll und darf keinen Einfluss auf unsere Bereitschaft und unsere Gesetzgebung haben. Es ist schwer zu hoffen, dass unsere Politiker dies auch so sehen und unser System verteidigen.

Mehr dazu im Artikel der AZ Online

Bericht zum neuen „Tag der Aspiranten“ vom 13.04.2018

Das erste Mal wurde im Auftrag des Kdt Kdo Ausbildung, KKdt Baumgartner, am 13.04.2017 der zentrale „Tag der Aspiranten“ für alle Offiziersschulen der Schweizer Armee durchgeführt. Die SOG und damit auch die AOG, war auch dabei. Die AOG wurde auf Grund der personellen Verfügbarkeit durch die beiden OG Präsidenten der OG Baden und OG Lenzburg vertreten.

Mehr dazu hier im offiziellen Beitrag des VBS.

Infanterie weg, Zeughäuser schliessen: Wird der Aargau entmilitarisiert?

2018 wird sich die Anzahl ausgebildeter Rekruten im Aargau mehr als halbieren und auf etwa 1000 Personen zusammenschrumpfen. Der Hauptgrund für den Exodus ist die Verlegung der Infanterie-Schule aus Aarau, die im vergangenen Jahr fast 60 Prozent aller ausgebildeten Rekruten im Kanton ausmachte. […]

Nach über 200 Jahren ist am 20. September Schluss mit der infanteristischen Ausbildung im Aargau – so, wie schon 1872 jene der Artillerie und 1972 jene der Kavallerie in Aarau zu Ende gegangen war. In Militärkreisen wird der Wegzug ausserordentlich bedauert. Peter Balzer, Präsident der Aargauischen Offiziersgesellschaft spricht von einem «herben Verlust» für den ganzen Kanton. «Es wird uns ein Stück Nähe zur Aargauer Bevölkerung weggenommen. So, dass die Anstrengungen der letzten Jahre, die Armee den Menschen wieder näher zu bringen, verloren gehen.» „Infanterie weg, Zeughäuser schliessen: Wird der Aargau entmilitarisiert?“ weiterlesen

Wie zwei Kriege tiefe Spuren im Aargau hinterliessen

Hinter Scheunen, unter Weiden, in Felsen verbirgt sich ganz unauffällig das, was dem Schweizer 50 Jahre lang Sicherheit gab: der Bunker. An die Wand beim Eingang wurde oft die Silhouette eines behelmten Soldaten oder Kommandanten gemalt. Er hat den Zeigefinger auf den Mund gelegt und mahnt in schwarzer Schrift: «Wer nicht schweigen kann, schadet der Heimat!» Dieser Text ist eine Reise in diese Zeit: Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg. Konflikte, die an uns vorbeizogen und doch überall tiefe Spuren hinterlassen haben.

Unser Reiseleiter in die Vergangenheit ist Titus Meier, 36, Brugg. Im Zivilen ist er Historiker und Lehrer, für die FDP Gross- und Einwohnerrat. Im Dienst ist er Major im Generalstab, C Na Besch FU Br 41, Chef Nachrichtenbeschaffung der Führungsunterstützungsbrigade 41. Doch der wichtigste Grund, warum Meier der richtige Begleiter zwischen Kommandoposten, Atomschutzunterstand und Artilleriewerk ist: Er arbeitet seit 2011 nebenberuflich an seiner Doktorarbeit mit dem Titel «Schweizerische Widerstandsvorbereitungen für den Besetzungsfall 1940–1990». „Wie zwei Kriege tiefe Spuren im Aargau hinterliessen“ weiterlesen

Neue Auszeichnung “Ausserdienstliche Tätigkeiten”

Seit dem 01.01.2014 besteht die Möglichkeit, im Bereich der ausserdienstlichen Tätigkeiten (AT) eine Auszeichnung (Stufen 1 und 2) zu erwerben. Der Chef Schiesswesen und ausserdienstliche Tätigkeiten (SAT) hat hierzu im Auftrag des CdA eine Ergänzung zum Reglement 51.004 “Auszeichnungen” erlassen.

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Mit der Verleihung der Auszeichnung soll die absolvierte militärische Weiterausbildung in den Bereichen “Schiessen mit der persönlichen Waffe” sowie “Führungs- und Weiterausbildung” der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) und der Funktionsgrundausbildung (FGA) gebührend anerkannt werden. Angehörige der Armee und Verbands- oder Gesellschaftsmitglieder eines militärischen Dachverbandes (wie beispielsweise der SOG) können somit nun besagte Auszeichnung (auch “Sugus” bzw. Neudeutsch “Ribbon” genannt) ab Erfüllung der Rekrutenschule bis zur Vollendung des 65. Altersjahres erwerben.

HSG anerkennt militärische Kaderausbildung

Die Universität St. Gallen (HSG) ermöglicht Offizieren und höheren Unteroffizieren die Anrechnung der militärischen Kaderausbildung in Form von so genannten Credits. Die Umsetzung erfolgt ab dem Start des kommenden Herbstsemesters am 17. September 2012.

Kommentar des Präsidenten AOG:
„Mit der Universität St. Gallen anerkennt eine international renommierte Wirtschaftshochschule den Wert der militärischen Führungsausbildung. Man mag sich über den Hang zur Zertifizierung und die ‚Industrie‘ dahinter wundern, entziehen kann sich die Armee dieser Entwicklung nicht. Sie sollte jedoch beachten, dass die Koordination mit den Universitäten und Fachhochschulen (Tertiärbildung A) nur einer Minderheit von Offizieren zugutekommt und deshalb ebensogrosse Anstrengungen im Bereich der höheren Berufsbildung unternommen werden sollten (Tertiärbildung B, Berufs- und höhere Fachprüfungen, höhere Fachschulen).“

Mitteilung der VBS