Weiterentwicklung der SOG: Interview mit dem SOG-Präsidenten

Am Samstag, 17. März 2018, findet in Neuenburg die diesjährige Delegiertenversammlung (DV) der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) statt. Die DV vor einem Jahr in Sion prägten Diskussionen um das Budget der SOG und eine Erhöhung des Jahresbeitrags der Mitglieder. Der SOG wurde vorgeworfen, die Finanzen nicht im Griff zu haben. Dies nicht zuletzt wegen der Kosten des Generalsekretariats. Es wurden auch Forderungen laut, die Gremien der SOG hätten eine strukturelle Anpassung und Modernisierung nötig. Der Präsident der SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, hat den Delegierten versprochen, diesen Auftrag der DV anzupacken. Nun, kurz vor der kommenden DV ist es an der Zeit, nach den Resultaten dieser Arbeiten zu fragen.

Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG

Die SOG hat ein Problem, wenn es um die Finanzen geht. Vor Jahren wurden grosse Verluste beim Wertschriftenportfolio eingefahren. Bei den Kampagnen zur Wehrpflicht und zum Gripen wurden unrealistische finanzielle Versprechungen abgegeben – die Differenz beglich die SOG. Der Wertschriftenertrag ist schwach, der Kursgewinn gering. Eine Offiziersstiftung sollte weitere Mittel organisieren, doch heute ist sie nahezu leer. Noch ein so schlechtes Jahr wie die letzten Jahre und die SOG muss auch die Wertschriften verkaufen. Ohne Veränderungen wäre die SOG wohl spätestens 2019 pleite. Was ist zu tun?

Der Vorstand der SOG verlangt eine Beitragserhöhung um 50%, vielleicht 100% – von CHF 10 auf CHF 15 bzw. CHF 20 pro Offizier. Doch dagegen formiert sich Widerstand.

Die sieben Sektionspräsidenten der Aargauischen Offiziersgesellschaft (AOG) sowie der Vorstand der AOG haben deshalb dem Präsidenten SOG, Oberst i Gst Stefan Holenstein, einen „Offenen Brief“ (PDF) zukommen lassen.

Die hier aufgeführten Zahlen und Fakten unterstreichen unsere Aussagen, Fragen und Anträge. [Update: Die Antworten zu den Fragen gibt es hier] „Die SOG und ihre Finanzen: Offener Brief an den Präsidenten SOG“ weiterlesen

WEA – das Parlament ist gefordert

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) unterstützt den eingeschlagenen Weg der Weiterentwicklung der Armee (WEA). Sie sieht bei der heute vorgestellten Botschaft des Bundesrates an das Parlament aber Anpassungsbedarf: bei der langfristigen Finanzierung der Armee, der Begrenzung der Diensttage, der WK-Dauer und beim Erhalt der Verteidigungsfähigkeit – der „raison d’être“ der Armee. Darüberhinaus fordert die SOG, dass das Parlament an seinem Entscheid festhält, die Armee ab 2017 mit CHF 5 Milliarden zu finanzieren.

Zwei Brückenbauer an der Arbeit

Heute schreibt die Aargauerzeitung über die U „PONTE“:

Die Schweizer Armee sieht man nicht mehr oft ausserhalb der Kasernen und Truppenübungsplätze. Zu gross ist der Respekt vor Übungen im dicht besiedelten, urbanen Mittelland.

Derzeit allerdings wagt wieder einmal ein grösserer Verband eine Volltruppenübung. Das Panzerbataillon 13 trainiert in der dritten WK-Woche in den Kantonen Aargau, Luzern, Solothurn, Thurgau und Zürich verschiedene Einsätze, darunter den Kampf im urbanen Raum.

Es stehen rund 2500 Wehrmänner mit 60 Raupen- und 400 Pneufahrzeugen im Einsatz. Hauptziel der Übung ist das Trainieren des Zusammenspiels von Einsatz- und Unterstützungstruppen.

Bericht der Aargauerzeitung weiterlesen (mit Bildern) und offizielle Mitteilung des VBS

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SOG: Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz

Die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) nimmt zur Kenntnis, dass das Stimmvolk mit dem Nein zum Gripen-Fonds-Gesetz die Sicherheit der Schweiz mittel- bis langfristig empfindlich schwächt und der Luftwaffe die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stellt, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Die Konsequenzen werden gravierend sein, weil die Schweiz ihre Souveränität und Neutralität nicht gewährleisten kann. Sollten auch die F/A-18 nicht ersetzt werden, würde die Schweiz ab 2025 ohne Luftwaffe, und damit ohne glaubwürdige Armee dastehen. „SOG: Deutliche Schwächung der Sicherheit der Schweiz“ weiterlesen

Oberst i Gst Bernhard Schütz vertritt die AOG neu im Vorstand der SOG

An der Delegiertenversammlung der schweiz. Offiziersgesellschaft (SOG) vom Samstag, 15. März 2014 wurde Oberst i Gst Bernhard Schütz in den SOG-Vorstand gewählt. Die SOG hat die Reihen geschlossen und einstimmig die Ja-Parole zur Gripen-Vorlage vom 18. Mai 2014 beschlossen.

Oberst i Gst Bernhard Schütz
Oberst i Gst Bernhard Schütz

Die Aarg. Offiziersgesellschaft (AOG) hat ihr drittes Ziel für die Periode 2012-15 erreicht: Es lautete „das Gewicht der AOG in der SOG erhöhen“. Als drittgrösste Offiziersgesellschaft der Schweiz ist die AOG nun mit Oberst i Gst Bernhard Schütz endlich wieder im SOG-Vorstand und mit Oberst i Gst Daniel Heller weiterhin in der Kommission ASMZ vertreten. „Oberst i Gst Bernhard Schütz vertritt die AOG neu im Vorstand der SOG“ weiterlesen

JA zur Armee – JA zur Sicherheit für alle

Sicherheit für Land und Einwohner zu gewährleisten, ist eine zentrale Staatsaufgabe, die ganz vorne in unserer Verfassung festgeschrieben ist. Ein Blick in die Welt zeigt jedoch, dass die globale Unsicherheit zugenommen hat. Umso mehr braucht die Schweiz eine glaubwürdige Armee, welche auch den Luftraum schützen kann. Das Komitee „JA zum Gripen“ hat deshalb heute in Bern seine Argumente für die zwingend notenwendige Erneuerung der Luftwaffe als wichtigen Teil der Landesverteidigung dargelegt. Nur mit einem JA zum Gripen-Fonds-Gesetz am 18. Mai 2014 kann die Sicherheit des Luftraums und damit von Land und Leuten in den kommenden Jahren gewährleistet werden.

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Sicherheit geht vor… JA zum Gripen

Am 18. Mai 2014 stimmen wir über das Gripen-Fonds-Gesetz ab. Dieses regelt die Finanzierung von 22 neuen Kampfflugzeugen des Typs Gripen E inklusive Zubehör, Bewaffnung und Infrastruktur. Die schwedischen Flugzeuge sollen 54 veraltete F-5 Tiger ersetzen, die unmittelbar vor der Ausmusterung stehen. Für den Kauf werden in den nächsten zehn Jahren jeweils CHF 300 Mio. in einen Spezialfonds einbezahlt. Das Geld stammt aus dem ordentlichen Armeebudget und benötigt demnach keine zusätzlichen Ausgaben des Bundes.

Nein zur schädlichen Unsicherheits-Initiative

Das überparteiliche Komitee «Nein zur Unsicherheits-Initiative» hat heute die Kampagne gegen die Aufhebung der Wehrpflicht lanciert. Das Komitee lehnt diese äusserst schädliche Initiative ab. Das Milizprinzip und die Wehrpflicht tragen wesentlich zum Erfolg der Schweiz bei. Die Initiative ist nicht nur ein Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz sondern auch ein schwerer Eingriff in das Sicherheitssystem der Schweiz. In Tat und Wahrheit ist die Aufhebung der Wehrpflicht aber ein weiterer Versuch der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), die Armee Schritt für Schritt zu schwächen, sie dem Volk zu entfremden und schliesslich ganz abzuschaffen.

Medienmittelung des Vereins für eine sichere Schweiz

Gedankenaustausch SOG – AOG: gemeinsam auf Kurs

Eine Première: Brigadier Denis Froidevaux, Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, traf sich am 23. April 2013 mit den Sektionspräsidenten und dem Vorstand der aargauischen Offiziersgesellschaft zu einem abendfüllenden Gedankenaustausch. Er wurde begleitet von Vizepräsident Oberst i Gst Marcus Graf sowie dem neuen Generalsekretär der SOG, Hptm Daniel Slongo. „Gedankenaustausch SOG – AOG: gemeinsam auf Kurs“ weiterlesen